Dienstag, 26. März 2013

PARIS




Abgeflogen im verschneiten Berlin war es prima, im Frühling von Paris zu landen...angekommen mussten wir mit vielem nachfragen erstmal rausbekommen, wie wir zum Hotel gelangen. Endlich im Flughafenbus, der 7,20€ kostet(!) stellten wir fest, dass dieses Ticket nur für den Bus galt und wir weitere Tickets bräuchten. Beim umsteigen In die Metro kauften wir dann zwei Zweitagestickets für rund 33€/2 Personen. Die Tickets sind schmal und man muss gut drauf aufpassen,weil sie beidem umsteigen gebraucht werden, um die Schranken zu passieren. 
 


 

Anfangs ist es ein wenig kompliziert, bei den ganzen Linien und Bahnhöfen durchzuschauen, aber wir haben uns recht schnell zurecht gefunden. An den Metro-Stationen sieht man leider viele Obdachlose und es riecht extrem...
Endlich im Hotel mussten wir erstmal noch zwei Stunden warten, bis wir einchecken konnten, da die Putzfrau noch nicht durch war. Als wir dann endlich unser Zimmerleinchen betraten, mussten wir leider feststellen, dass es ziemlich runtergekommen war. Überall Schimmel und vieles kaputt. Also haben wir uns beschwert und tatsächlich ein Upgrade auf ein größeres Zimmer bekommen. Is zwar jetzt nicht wirklich der Hammer, aber zumindest fast schimmelfrei...
 
Also schnell ne halbe Stunde ausgeruht und dann ab Richtung Eiffelturm.
In der Nähe hab ich noch einen GAP gefunden, den ich nicht unbesucht lassen konnte. Ausbeute waren ein Shirt und eine Jacke... :o)
Danach haben wir uns mit einigen Fotostops zum Eiffelturm bewegt und haben es tatsächlich gewagt, bis zur 2. Plattform zu laufen.(wenn wir den Fahrstuhl genommen hätten,wären mindestens eine Stunde Wartezeit dazu gekommen...) also stiegen wir die 670 Stufen auf 116m Höhe, von wo aus es dann endlichen den Fahrstuhl bis zur Spitze mit 276m ging. 
  Der Ausblick war wahnsinnig toll und hat die Mühe des Aufstiegs gelohnt! Insgesamt zahlt man für diese combi 10,50€. Kleiner Tipp: vorher nachschauen, wann die Sonne untergeht und so starten, dass man oben ist, wenn es dunkel wird. Wir haben das perfekt abgepasst und Paris bei Tag und Nacht von oben bestaunen können







Letzten Endes sind wir wieder ins Hotel gefahren um todmüde aber glücklich ins Bett zu fallen.
Nach einem recht guten (!) Frühstück im Hotel, sind wir zur Champs Élysées Gefahren. Als erstes bestaunten wir diese Straße, die wie eine Mischung aus der Straße unter den Linden und dem Kurfürstendamm ist. Viele Geschäfte, davon die meisten Nobelbotiquen, wie Boss, Louis Vuitton usw.

 

 
Am oberen Ende ragt der Triumphbogen in die Höhe, der an die Opfer des ersten Weltkrieges erinnert. Ein ganzes Stück die Straße runter kommt man zum Obelisken, hinter dem ein wunderschöner Park zum entspannen einlädt. 
 

Kurz auf den zahlreichen Stühlen rund um einen Teich ausgeruht und schon ging's weiter zum Louvre. 
 

Letzter Punkt auf unserer Liste war der Notre Dame. Die Schlange schreckte uns erstmal ab, aber es ging dann doch recht zügig voran und wir konnten das alte Bauwerk bestaunen. 

 

Anschließend wollte Nico gerne noch in die Gärten am Notre Dame. Dort ruhten wir uns auf einer Bank aus. Auf einmal ging Nico vor mir auf die Knie und stellte mir die Frage aller Fragen! Wow! Damit hätte ich in dem Moment nicht gerechnet und er hat mich damit freudig überrascht! Natürlich hab ich ja gesagt!!! Er hatte diesen wunderschönen und romantischen Moment schon seit Monaten für unsere Paris-Reise geplant...
 

Nachdem wir noch eine ganze Weile gesessen hatten, schlenderten wir langsam zurück Richtung Hotel, wo wir uns erstmal vom vielen laufen erholten. Später ging es noch in ein Restaurant an der Champs Élysées, wo wir den Abend ausklingen ließen. Wenn Mann nach Paris fährt sollte man ausreichend Geld dabei haben, wir haben für eine Pizza, einmal Pasta und zwei Gläser Wein fast 50€ bezahlt, was in Paris durchaus üblich ist...aber sehr lecker war es!
Im großen und ganzen war der Urlaub toll und das Wetter hat Super mitgespielt. Nun freuen wir uns zwar wieder auf Berlin, aber nicht auf den Schnee, nachdem wir hier Frühling hatten...  :o)

Sonntag, 17. März 2013